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10 Kriterien, mit denen Sie sofort UX-Agenturen vergleichen können

von | 13. Jan 2022

Wie finde ich eine UX-Agentur die zu mir passt? Wie finde ich heraus, ob eine UX-Agentur gut ist? Wie vergleiche ich verschiedene UX-Agenturen möglichst objektiv? Was sind Kriterien für ein UX-Agenturscreening?

Diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Artikel. Nach dem Lesen haben Sie 10 Kriterien, die Sie direkt für den Agenturvergleich nutzen können. Am Ende des Artikels stellen wir Ihnen zudem unsere Vergleichstabelle zum Download zur Verfügung, sodass Sie direkt mit Ihrem Agenturscreening starten können. Wenn Sie es eilig haben, können Sie hier direkt zur Tabelle springen – sie enthält neben den 10 Kriterien dieses Artikels 10 weitere.

Bevor wir starten aber noch ein kurzer Disclaimer: Als UX-Agentur sind wir klar befangen. Um trotzdem möglichst neutral zu sein, haben wir die Kriterien auf Basis von echten Anfragen und Kundengesprächen abgeleitet und nach Häufigkeit sortiert abgebildet. Wir hoffen, dass Sie damit den besten Begleiter für Ihren UX-Bedarf finden. Sollten wir das sein, dann freuen wir uns natürlich.

Genug der Einleitung, los geht es mit dem ersten Punkt:

 

Kriterium 1: Nutzerzentrierung

Damit Sie die Vorteile von nutzerzentriertem Arbeiten erhalten, muss ein Anbieter ausgewählt werden, der auch so arbeitet – und es nicht nur behauptet:

UX ist en vogue. Die Erkenntnis, dass erfolgreiche Produkte eine herausragende User Experience brauchen, setzt sich mehr und mehr durch. Manche Produkte werden sogar erst durch ihre herausragende User Experience erfolgreich. Mit diesem Wissen steigen das Bewusstsein und die Nachfrage nach guten User Interfaces und Human Centered Designs. Was ist die Konsequenz? Anbieter von z. B. Software oder Design bieten UX „on top“ an. Kann ja nicht so schwer sein.

UX-Design ist allerdings weit mehr als „das Schönmachen“ am Ende einer Entwicklung. Es ist die Entwicklung selbst, die sich verändert. Es ist die konstante Fokussierung auf den Nutzer und dessen Bedürfnisse.

Sie sollten bei der Auswahl des Anbieters also auf den Schwerpunkt achten. Wird UX-Design zusätzlich zur eigentlichen Leistung angeboten oder steht der Nutzer im Zentrum des User Interface Designs? Werden tatsächlich regelmäßig Nutzer befragt oder werden die Nutzer, wenn überhaupt, nur mitgedacht? Wenn ein Anbieter erst am Ende einer Entwicklung mit einem UX-Test zeigen möchte, dass er gute Arbeit gemacht hat oder sogar aufgrund der langjährigen Erfahrung darauf verzichten möchte, dann ist das ein klares Indiz für den nicht-nutzerzentrierten Ansatz.

Wenn Sie nutzerzentriert arbeiten möchten, dann sollten Sie sich einen UX-Anbieter suchen, der auch so arbeitet.

Erkennungsmerkmale:

  • bietet echtes User Research (z. B. UX-Tests) an,
  • möchte früh in der gemeinsamen Zusammenarbeit Nutzern aktiv einbinden und nicht „erstmal entwickeln / designen“,
  • fragt intensiv, wer die Nutzer sind und welche Aufgaben und Merkmale sie haben – um anschließend das Angebot darauf aufzubauen,
  • hat eigene UX-Labore inkl. Interviewern und Personal für die Rekrutierung von Teilnehmern.

Kriterium 2: Passgenauigkeit.

Finden Sie eine zu Ihrer Branche und Ihrem Produkt passende Agentur – das erspart Ihnen eine längere gemeinsame Einarbeitungsphase, die Sie sonst bezahlen müssten: 

Haben Sie ein Produkt, das sich an private Endverbraucher (B2C) oder Unternehmen (B2B) richtet – oder an beide? Je nachdem, wie Ihre Antwort lautet, sollten Sie sich für eine spezialisierte UX-Agentur entscheiden.

Agenturen, die sich auf B2C-Produkte spezialisiert haben, werden bei der Nutzerzentrierung den Schwerpunkt intuitiv anders legen als Agenturen, die auf B2B spezialisiert sind. Während im B2C-Bereich beispielsweise die Käufer oft auch die Nutzer sind, ist dies bei vielen B2B-Produkten nicht der Fall. Hier geht es bei konsequenter Nutzerzentrierung oft um einen größeren Kreis von Stakeholdern, für die das fertige Produkt überzeugend sein muss. Dadurch ergeben sich in der Praxis unterschiedliche Optimierungsziele – beispielsweise eine einfache Anpassbarkeit an vorhandene Unternehmensprozesse auf der B2B-Seite vs. einer herausragenden Optik mit edlen Animationen, die das Produkt zum Statussymbol machen, auf der B2C-Seite.

B2B-Ziele erfordern durch die verschiedenen Stakeholder oft die Vereinigung mehrerer Meinungen in einem Produkt. Zusätzlich sind Nutzer von B2B-Produkten oft schwerer „zugänglich“ – sei es durch Betriebsräte, erforderliche Geheimhaltung oder wesentlich kleinere Nutzergruppen. Im Allgemeinen ist die Nutzerzentrierung hier schwerer zu erreichen als bei B2C-Produkten.

Faustregel: Es gilt: B2B-Produkt -> B2B-Agentur; B2C-Produkt -> B2C-Spezialisierung, wenn möglich, aber nicht so entscheidend.

Das gilt auch für die Branche, auf die Ihr Produkt zielt. Umso mehr Referenzen eine Agentur in Ihrem Bereich vorweisen kann, umso weniger Einarbeitung und grundlegendes Verständnis müssen aufgebaut werden.

Faustregel: Passen die Referenzen zu Ihrem Produkt und Ihrer Branche, dann passt die Agentur vermutlich besser als eine mit Referenzen aus anderen Bereichen.

 

 

Kriterium 3: Eine aufeinander abgestimmte Arbeitsweise.

Für einen reibungsfreien Projektablauf:

Passt die Arbeitsweise der Agentur zu der von Ihnen gewünschten Arbeitsweise im Projekt?

Nutzerzentriertes Arbeiten bedeutet immer ein iteratives Vorgehen, bei dem sich User Research (Nutzer verstehen, Designs testen, Wissen über die Nutzung aufbauen) und Design (Anwendung des Wissens zur Gestaltung eines herausragenden User Interfaces) abwechseln.

Die konkrete Ausgestaltung unterscheidet sich in der Praxis aber sehr. Manche Agenturen wollen „in Ruhe“ den Bauplan eines User Interfaces und einen Styleguide erarbeiten. Erst nach getaner Arbeit soll in der Arbeitsweise dieser Agenturen die Umsetzung beginnen. Andere Agenturen arbeiten mit ihren Kunden agil und sind es gewohnt, der Umsetzung ein bis drei Sprints „voraus“ zu sein.

Beide Ansätze sind per se nicht gut oder schlecht – setzen aber ein anderes Zeitbudget auf Ihrer Seite voraus. Unserer Erfahrung nach fällt einer nicht-agil arbeitenden Agentur agile Arbeit schwer. Eine Agentur, die das agile – und damit auch präzise in einem Zeitplan laufende – Arbeiten gewöhnt ist, bewältigt diese Anforderung leicht.

Faustregel:

Sie möchten agil arbeiten → Sie brauchen eine agil arbeitende Agentur, die sich Ihrem Sprintzyklus anpassen kann.

Sie möchten nicht agil arbeiten → Sowohl nicht-agil als auch agil arbeitende Agenturen kommen für Sie in Frage.

 

 

Kriterium 4: Die Agentur ist stark im User Research und User Interface Design.

Minimieren Sie Übergaben und suchen Sie sich eine Agentur, die beides kann:

Wie bereits beschrieben, wechseln sich beim nutzerzentrierten Arbeiten User Research und Designphasen ab. Um hier Übergaben oder Mehrarbeit zu vermeiden, sollten Sie sich eine Agentur suchen, die sowohl das User Testing als auch das User Interface Design selbst übernehmen kann. Dadurch ist sichergestellt, dass die Ergebnisse eines Nutzertests schnell und pragmatisch zum User-Interface-Design-Team gelangen und die Designs / Prototypen genauso reibungslos wieder zurück.

Designer haben so auch jederzeit die Möglichkeit, bei Nutzertests dabei zu sein oder sich noch einmal mit dem Interviewer über einen bestimmten Sachverhalt auszutauschen. Das führt in unserer Praxiserfahrung zu wesentlich besseren User Interfaces als in Projekten, an denen zwei Agenturen – eine für das User Research und eine für das User Interface Design – beteiligt sind.

Zusätzlich wird das Konfliktpotenzial verringert, da der User-Research-Part nicht als „Bewertung“ der Arbeit der anderen Agentur verstanden werden kann. Wir erleben es immer wieder, dass die designende Agentur bei einem schlechten UX-Test gekränkt reagiert und versucht, die UX-Tests in Zukunft einzuschränken oder ganz bleiben zu lassen – anstatt die Ergebnisse zu nutzen, um das User Interface zu verbessern.

Faustregel: Lagern Sie User Research und User Interface Design aus, wählen Sie eine Agentur für beide Aufgaben. Wenn Sie nur eine der beiden Aufgaben nach außen geben möchten, dann erfragen Sie vorab die Erfahrungen der Agenturen mit der gewünschten Konstellation und hören Sie bei den Antworten auf die „Zwischentöne“.

 

 

Kriterium 5: Nutzerrekrutierung.

Sorgen Sie dafür, dass die Agentur die richtigen Nutzer rekrutieren kann:

User Research mit den falschen Nutzern ist nutzlos – oder anders formuliert: Für ein herausragendes User Interface benötigen Sie ein User Research mit genau den richtigen Nutzern bzw. Stakeholdern. Unterschätzen Sie diese Aufgabe nicht! Hier muss oft deutlich mehr Zeit investiert werden, als bei der eigentlichen Durchführung des UX-Tests.

Um die richtigen Testpersonen zu finden, gibt es verschiedene Ansätze:

1. Sie stellen die Nutzer: Das kann sinnvoll sein, wenn Sie bereits einen Testpersonen-Pool besitzen oder nur Sie an die Testpersonen herankommen (wenn Sie z. B. Ihre Kunden befragen wollen). Hier bleibt die Verantwortung, ob die Nutzer „gut“ sind, allerdings an Ihnen hängen – Sie bestimmen also maßgeblich die Qualität des User Researchs mit. Bekommt die User Research Agentur z. B. nur Ihre absolut zufriedenen Kunden, dann werden viel weniger Probleme aufgedeckt, als wenn auch unzufriedene dabei sind.

2. Die Agentur stellt die Nutzer: Dann bestimmt die Agentur auch nahezu vollständig die Qualität des User Researchs. Eine Agentur, die solche Projekte regelmäßig macht, hat eine eigene Datenbank und Mitarbeiter, die sich um das Rekrutieren von Teilnehmern kümmern. Sie erkennen die Professionalität der Agentur auch daran, dass sie bereits für das Angebot mit Ihnen über die Rekrutierungskriterien spricht – diese beeinflussen maßgeblich die Rekrutierungskosten. Bevor es dann an die eigentliche Rekrutierung geht, werden diese Kriterien noch einmal im Detail besprochen und ein sogenannten Screener erstellt – also ein Dokument, das alle Interviewfragen für die Teilnehmerrekrutierung enthält, inkl. der darauf aufbauenden Entscheidungen, ob die Person passend ist oder nicht.

3. Ein anderes Unternehmen stellt die Nutzer: Agenturen, die User Research betreiben und keine eigene Datenbank haben, arbeiten oft mit spezialisierten Rekrutierungsanbietern zusammen oder vermitteln diese an Sie. Das ist vollkommen in Ordnung, solange Sie folgende Punkte beachten:

a. Wenn Sie den Rekrutierungsanbieter bauftragen, dann müssen Sie sicherstellen, dass die richtigen Nutzer rekrutiert werden. Sie bestimmen damit erneut die Qualität des User Researchs maßgeblich mit.

b. Wenn die Agentur den Rekrutierungsanbieter beauftragt, dann trägt sie auch die komplette Verantwortung für die Qualität des User Researchs.

Fazit: Eine Agentur, die in Ihrem Auftrag User Research betreiben soll, wird Sie – egal für welchen Ansatz Sie sich entscheiden – nach den Nutzern und deren Eigenschaften sowie der Art der gewünschten Rekrutierung fragen. Entstehen bei diesem wichtigen Punkt Zweifel, dann sollten Sie für dieses Projekt an der gesamten Agentur zweifeln. Wenn das Budget vorhanden ist, übergeben Sie die Verantwortung für die Rekrutierung an die Agentur – damit hat sie die Qualität komplett in der Hand, muss aber dementsprechend auch liefern.

 

 

Kriterium 6: ein aufeinander abgestimmter Zeitplan.

Damit alles rechtzeitig fertig wird: 

Vermutlich haben Sie für Ihr Projekt einen Zeitplan im Kopf und wissen, wann die Ergebnisse der Agentur da sein sollten. Sie brauchen für Ihr Projekt also einen verlässlichen Partner, der seinen Teil in der versprochenen Qualität – aber eben auch in der vereinbarten Zeit erledigt.

Sie erkennen eine gut organisierte und professionelle Agentur bereits daran, wie schnell die Antwort auf Ihre Kontaktaufnahme erfolgt und wie lange sich die Angebotsphase „zieht“. Braucht eine Agentur ewig, um Sie zurückzurufen oder Ihnen ein Angebot zu erstellen, dann wird das im Projekt nicht anders sein.

Das Thema Zeitplanung sollte die Agentur von sich aus ansprechen und die Eckpunkte mit Ihnen klären. Zu einem Angebot gehört schließlich auch die Überprüfung der eigenen Ressourcen in Bezug auf den gewünschten Zeitplan.

Finden Sie zeitlich nicht zusammen? Dann kommuniziert eine professionelle Agentur das auch. Sie wird den Auftrag nicht „um jeden Preis“ annehmen und anschließend im Projekt versuchen, mehr Zeit herauszuschlagen. Stattdessen wird sie mögliche Lösungsvorschläge präsentieren, damit Sie entscheiden können.

 

 

Kriterium 7: Die richtige Qualität.

Achten Sie auf Qualitätsmanagement, unterschiedliche Disziplinen, Auszeichnungen & Case Studies:

Wenn eine Agentur Ihnen verspricht, qualitativ hochwertig zu arbeiten, dann sollte sie es auch zeigen können. Die Nachweise können vielfältig sein:

  • Case Studies: Beschreibungen von Projekten und deren Ablauf sowie der Ergebnisse geben einen Überblick über die Arbeitsweise und die Qualität. Agenturen sollten – trotz oftmals vorhandener Geheimhaltung – zumindest einige Projektergebnisse zeigen können.

  • Testimonials: Hat die Agentur Zitate oder Videos von Kunden? Das zeugt meist von Qualität, denn für einen Kunden bedeutet es Aufwand, sich vor eine Kamera zu setzen und über das Projektergebnis zu sprechen. Das macht man nur, wenn man mit dem Ergebnis und der Zusammenarbeit wirklich zufrieden ist.

  • Auszeichnungen: Hochwertige Auszeichnungen im Design weisen auf eine ganz besondere Qualität hin. Die Arbeit wird von einer unabhängigen Jury bewertet und es werden bei den bekanntesten wie z. B. dem Red Dot Design Award nur wenige prämiert.

  • Qualitätsmanagement: Hat die Agentur ein Qualitätsmanagement und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess? Im besten Fall ist die Agentur sogar nach einer Qualitätsmanagementnorm (DIN EN ISO 9001 oder ISO 13485) zertifiziert und kann somit zeigen, dass das eigene Qualitätsmanagement auch einer kritischen externen Prüfung standhält.

  • User Research und User Interface Design sind zwei verschiedenen Aufgaben. Beide brauchen unterschiedliche Skill-Sets, die sich sehr selten in ein und derselben Person finden lassen. Eine Agentur, die beide Bereiche sehr gut abdeckt, beschäftigt Mitarbeiter, die sehr gut interviewen bzw. „Mensch“ (z. B. Psychologen, Interviewer) und andere, die sehr gut User Interfaces gestalten können (z. B. Designer, Konzepter, Ingenieure).

  • Klares Vorgehen & Prozesse: Überlegt sich die Agentur bei jedem Projekt aufs Neue, wie das Vorgehen ist, oder hat sie bewährte Prozesse und Abläufe, die Sie sicher und schnell ans Ziel bringen? Am besten macht eine Agentur Ihre „Art“ von Projekt nicht das erste Mal – sonst macht Sie mit Ihnen auch all die Fehler, die bei einem ersten Durchlauf passieren.

 

 

Kriterium 8: Technische Kommunikation.

Sind die eingesetzten Hard- und Softwareuniversen kompatibel?

Ihr Prototyp ist nur in einem bestimmten Programm nutzbar, das auf Windows läuft – die Agentur arbeitet aber mit Mac? Oder kommen Termineinladungen im falschen Format, sodass Sie diese immer händisch übernehmen müssen?

Das sind nur zwei Beispiele für nicht kompatible Hard- und Softwarewelten – die sich natürlich lösen lassen. Sie kosten allerdings unnötig Zeit. Um solche Probleme von vornherein zu vermeiden, sollten Sie sich entweder für eine Agentur entscheiden, die auf die gleichen Betriebssysteme und Programme setzt wie Sie oder sich flexibel auf Ihre Hard- und Softwarewelt einstellen kann.

 

 

Kriterium 9: Das geeignete Equipment.

Kann die Agentur das nötige Equipment vorweisen?

Damit das User Research die Ergebnisse produziert, die Sie und Ihr Produkt weiterbringen, ist das geeignete Equipment erforderlich. Achten Sie darauf, dass die Agentur darüber verfügt.

User Research findet idealerweise dort statt, wo auch der Nutzer später mit dem Produkt in Kontakt kommt. Verwendet er beispielsweise das Produkt im Bus, dann ist dies der ideale Ort für User Research.

Oft kann – oder möchte – man allerdings mit Prototypen noch nicht nach „draußen“ in die reale Situation. Daher wird die Umgebung bestmöglich nachgestellt. Hierfür sind zum einen UX-Labore inkl. der Aufnahmetechnik, aber auch Beobachtungsräume notwendig. Über entsprechende Möglichkeiten sollte die von Ihnen ausgewählte Agentur verfügen – zum einen, weil diese Lokalitäten sonst relativ teuer angemietet werden müssen. Zum anderen, weil eine Agentur ohne eigene Labore inkl. Equipment wohl doch nicht so oft User Research betreibt wie behauptet.

Je nach User Research Fragestellung sind spezielle Messmethoden notwendig. Um beispielsweise Blickbewegungen aufzuzeichnen, benötigt die Agentur spezielles Equipment, was je nach Ausstattung durchaus 20.000€ oder mehr kosten kann. Hat eine Agentur dieses entsprechende Equipment, können Sie ziemlich sicher sein, dass sie ernsthaft User Research betreibt und Erfahrungen mit diesen Methoden besitzt.

Wenn es irgendwie möglich ist, lassen Sie sich die Ausstattung sowie die Labore zeigen. Hier ist vielleicht nicht „viel“ zu sehen, aber anschließend sind Sie sich sicher, dass die Agentur nicht nur behauptet, oft User Research zu machen.

 

 

Kriterium 10: Sympathie.

Ist Ihnen die Agentur bzw. sind Ihnen die Menschen sympathisch?

Wie ist die Stimmung in den ersten Gesprächen? Wie sympathisch sind Ihnen die Ansprechpartner? Wenn bereits die Angebotsphase Spaß macht, ist das ein Indikator dafür, dass auch das Projekt toll wird.

Auch wenn das nicht direkt auf die Projektergebnisse einzahlt: Aus unserer Erfahrung ist es ein extrem wichtiger Punkt, ob Sie sich auf die gemeinsame Arbeit freuen oder vor jedem Anruf gedanklich die Augen rollen.

Empfehlung: Buchen Sie – zumindest ein stückweit – die Agentur, mit der das Arbeiten voraussichtlich angenehm sein wird. Die Qualität haben Sie ja bereits mit anderen Kriterien sichergestellt.

 

 

Fazit

Die im Artikel genannten 10 Kriterien, mit denen Sie direkt UX-Agenturen vergleichen können, geben Ihnen einen Überblick über das, was eine gute UX-Agentur ausmacht. Natürlich gibt es auch noch diverse andere, die aus unserer Sicht weniger, aber bei Weitem nicht unwichtig sind. Wir haben Ihnen daher noch 10 weitere Kriterien ausgearbeitet und zusammen mit den hier genannten in einer Excel-Tabelle zusammengefasst. Mit dieser Tabelle haben Sie die Möglichkeit, Ihren Agenturvergleich direkt durchzuführen. Selbstverständlich können Sie auch eigene Kriterien hinzufügen oder gegeneinander gewichten.

Laden Sie die Tabelle hier herunter.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Auswahl Ihrer UX-Agentur. Sollten wir dabei sein, dann freuen wir uns auf den Kontakt.

 

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Wir freuen uns darauf, Ihre komplexen Anforderungen mit Ihnen zu lösen!

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